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8. Oktober 2017 7 08 /10 /Oktober /2017 10:36

Wenn Sie während der Sommermonate die Börsen nicht permanent beobachtet haben, dann haben Sie bislang nichts versäumt. Trotz diverser Aufs und Abs und einem neuerlichen Jahreshoch beim Deutschen Aktienindex DAX, hat sich unterm Strich eigentlich nichts getan.

Obwohl uns Super-Egos aus den USA, Nordkorea und einigen anderen Ländern nahezu täglich politische Sorgen bereiten, wir bei diversen Wahlen in Holland, Frankreich und zuletzt bei uns gezittert haben und anstehende Wahlen in Österreich und vor allen Dingen in Italien erst noch kommen werden - börsentechnisch haben Sie in diesem Sommer nichts verpasst!

Dennoch, es gibt viele warnende Stimmen mit reichlich Schwarzmalerei aus den unterschiedlichsten Gründen für die Börsen.

Die Gemengelage spaltet die Anleger schon geraume Zeit in zwei Lager. Die einen sehen zeitnah den nächsten Börsencrash und eine tiefgreifende Rezession in den wesentlichen Wirtschaftsräumen, die anderen sind nach wie vor sehr optimistisch.

Höchste Zeit die Positionen mit Fakten zu untermauern, um sich eine eigene Meinung abzuleiten:

Zur Vorsicht mahnen:

  • die Länge der aktuellen Boom-Phase
    (mit inzwischen über 8 Jahren die drittlängste seit über  100 Jahren)
  • die Zinswende, die irgendwann kommen wird, kann neben verschärften  Zinsanstiegen zum Zusammenbruch der Rentenmärkte führen und als Dominoeffekt die Aktienmärkte mit in den Abgrund reißen.
  • Permanente politische Störfeuer auf dem ganzen Globus, die in ihrer zunehmenden Schärfe besorgniserregend sind.
     


















    * Stand Juli 2017, Quelle: BEA, NBER, JPM

 

 

Die Optimisten sehen vor allen Dingen:

Die Prognose für das weltweite Wachstum
(BIP) ist so gut wie seit sechs Jahren nicht mehr
(Schaubild rechts).
Auch die weltweiten Unternehmensgewinne
sind nach zum Teil starken Rückgängen in den
vergangenen Jahren und einem Tiefpunkt in
2015 wieder auf dem Wachstumspfad (unten).

 








 

Quellen: IWF, MSCI, Factset und J.P. Morgan Asset Management

 

 

Die Schwellenländer (Emerging Mar-
kets) und Europa befinden sich in der
kräftigsten Erholungsphase seit 2010
(Schaubild rechts).
Ebenso haben Rohstoffe nach einem
schlechten vergangen Jahrzehnt für
die Zukunft eine erfreuliche Prognose.
Andererseits sind die Renditeerwar-
tungen für amerikanische Standardwerte
als auch für sämtliche verzinslichen An-
lageprodukte, sowohl im US-amerika-
nischen als auch im Euro-Umfeld eher reduziert.

 

Quelle: Long-term Capital market assumptions

 

 

 

Am Rentenmarkt wird sich nach aller
Voraussicht die künftige Entwicklung
der Märkte entscheiden. Gelingt eine
vorsichtige Zinswende, dann werden
auch alle anderen zum Teil überhitz-
ten Märkte, von Immobilien bis hin zu
Aktien eher eine sanfte Landung an-
steuern.
Bei den für uns Endverbraucher wahr-
nehmbaren Marktzinsen bedeutet das
allerdings noch einige Jahre Renditen
um den Gefrierpunkt (Schaubild rechts).

 

 

 

Quelle: Bloomberg        

Wann kommt denn nun nach so einer
langen Wachstumsphase von 97 Mo-

naten (s.o.) ,,endlich" die so lange er-
wartete Trendwende, der Rückgang in
die Rezession?
Nicht allein die Zahl der Monate oder
Jahre ist entscheidend, sondern auch
die Stärke, das Ausmaß des Wachs-
tums, in einer solchen Phase!
Hier lässt sich feststellen, dass -obwohl
die Wachstumsphase schon so lange
läuft- sie im Vergleich zu früheren Wachs-
tumsphasen bislang eher moderat ver-
laufen ist (siehe hellblaue Kurve im
Schaubild rechts).

 

 

Quelle: BEA NBER J.P. Morgan Asset Management

 

Dass der Trend weiterhin stabil ist, kann auch an den aktuellen Arbeitslosenzahlen abgelesen werden. Die Bundesagentur für Arbeit vermeldete Ende September die niedrigste Arbeitslosenzahl in Deutschland seit 1991!

 

Quelle: FactSet, MSCI, Standard & Poors

Ein weiterer Indikator zur Bewertung der
Märkte ist das Kurs-/Gewinnverhältnis.
Es zeigt an, das Wievielfache des Jahres-
gewinnseiner Anlage (z.B. eines Unter-
nehmens) man benötigen würde, um das
Unternehmen allein mit seinen erzielten
Gewinnen kaufen zu können.
Je kleiner die Zahl, desto besser natürlich.
Das Kurs-/Gewinnverhältnis der Weltmärkte,
einschließlich der Schwellenländer, liegt in
der Nähe des langjährigen Durchschnitts,
in Japan sogar weit darunter und zeigt somit
keinerlei Überhitzung. (Schaubild links)

 

 

 

 

 

Trotz aller Zahlen, Daten und Fakten spielt natürlich immer auch die persönliche Einstellung, die individuelle Risikobereitschaft und das Anlageziel eine wesentliche Rolle bei der Geldanlage.
Versucht man politische und wirtschaftliche Aspekte so weit wie möglich zu trennen, dann sind es wohl eher die politischen Entwicklungen, die im Wesentlichen Grund zur Besorgnis geben. Rein wirtschaftlich ist die globale Lage anhand der Daten (s.o.) nach wie vor eher positiv zu bewerten.

Ich persönlich bleibe in Anbetracht der Faktenlage für die nächste Zeit auf alle Fälle (moderat) optimistisch mit einem wachsamen Blick auf die weiteren Entwicklungen.

 

Was können Sie tun:

Bei kurzfristigem Anlagehorizont und für besorgte Anleger:

Es gibt noch ein bisschen was für Festgeld, z.B.
direkt über Ihr FFB-Depot per Mausklick (die
aktuellen FFB Konditionen sehen Sie in der
Tabelle rechts)
, oder ...
... in einen sicherheitsorientierten Geldmarkt-
fonds, Performance auf Jahressicht z.Zt. ebenfalls
ca. ein halbes Prozent.
Vorteil gegenüber Festgeld:
Sie haben keine Laufzeitbindung und können den
Fonds jederzeit verkaufen.

 

 

 

Für konservative Anleger, die sich in Anbetracht der Minimalverzinsung langfristig um Ihre Altersvorsorge Gedanken machen...

... empfehle ich ein Produkt von Canada Life, die Generation Private Plus. Hervorzuheben sind hierbei Renditechancen von ca. 6 % pro Jahr im langfristigen Rückblick und eine gleichzeitige Garantiezusage von mindestens 1% zum Ablauf des Vertrages. Zudem werden über Treueboni die Vertragskosten über die Laufzeit, teilweise bis vollständig zurückerstattet.

Quelle: CanadaLife

 

 

Wenn Sie den optimistischen Argumenten vertrauen und zu Gunsten einer besseren Rendite auch bereit sind, ein (überschaubares) Risiko einzugehen, dann

 

… sollten Sie weiterhin schwerpunktmäßig auf eine individuell auf Sie abgestimmte Depotzusammensetzung aus unterschiedlich ausgerichteten Investmentfonds vertrauen.

Mit einer ausgewogenen Verteilung auf Fonds unterschiedlicher Anlageausprägungen wie z.B. Mischfonds, Aktienfonds, Strategiefonds usw. lassen sich nach wie vor lukrative Renditen erzielen. Es gibt keinen Grund über niedrige Zinsen zu jammern!

 

So hat z.B. mein Musterdepot Chance, das von der persönlichen Einstellung natürlich auch eine gewisse Offenheit für größere Schwankungen erfordert, im Verlauf der vergangenen fünf Jahre nach aktuellem Stand fast 80% Rendite erwirtschaftet. Das Schaubild zeigt den Verlauf der Gesamtanlage auf Basis eines ursprünglichen Depotstandes von 10.000 Euro.

Dieses Depot ist aus fünf unterschiedlich gewichteten Fonds zusammengesetzt, deren Entwicklung im Einzelnen in diesem Zeitraum folgendermaßen verlaufen ist:

Ich berate Sie gerne und zeige Ihnen die für Sie passende Anlage.

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Published by Finanzberatung HPW
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